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Zwischen Aufarbeitung und Geheimhaltung

Auch nach der 2017 erfolgten Novellierung des Bundesarchivgesetzes gelten für Akten des Bundesverfassungsgerichts und anderer Oberster Bundesgerichte sowie höherer Justizbehörden immer noch besondere Zugangs- und Benutzungsbedingungen.

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  • 1011-2090-11-001
  • Berliner Wissenschafts-Verlag
  • 9783830539223
  • 22,9 cm
  • 15,5 cm
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  • 0,333 kg
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Produktinformationen "Zwischen Aufarbeitung und Geheimhaltung"

Auch nach der im Jahre 2017 erfolgten Novellierung des Bundesarchivgesetzes gelten für Akten des Bundesverfassungsgerichts und anderer Oberster Bundesgerichte sowie höherer Justizbehörden immer noch besondere Zugangs- und Benutzungsbedingungen, die die Erforschung von zentralen Problemfeldern der Justizgeschichte der BRD erschweren. Dieser Sammelband von Historikern, Juristen, Archivaren und Datenschützern - ein Gemeinschaftswerk des "Forums Justizgeschichte" mit u. a. der Justizakademie NRW - verfolgt zwei Leitfragen: 1) Warum haben sich gerade die Bundesgerichte von den Aufarbeitungsbemühungen weitgehend abgekoppelt? Staatlich eingesetzte Historikerkommissionen und die intensivierte wissenschaftliche Erforschung der NS-Kontinuitäten nach 1945 wirkten doch als Katalysator eines erleichterten Zugangs zu sensiblen Behördenakten. 2) Welche spezifischen Probleme gibt es bei der Archivierung von Justiz- und Behördenakten auf Bundes- und Landesebene und welche konkreten Konsequenzen ergeben sich daraus für die juristische Zeitgeschichtsforschung?

Mit Beiträgen von Thomas Darnstädt, Dieter Deiseroth, Michael Hollmann, Florian Meinel, Regina Pawelletz, Heribert Prantl, Roland Sommerlatte, Raphael Thomas, Thilo Weichert, Annette Weinke

„Der Band enthält einen instruktiven Überblick zum gegenwärtig erreichten Stand der Diskussion und Mahnungen für die Zukunft. Beides ist wichtig.“
- Christoph Gusy, H-Soz-Kult 16.04.2021

Die Herausgeber Dr. iur. Dieter Deiseroth, Jurist, Bundesverwaltungsrichter i.R., Publizist. Dr. phil. habil. Annette Weinke, Historikerin, lehrt als Privatdozentin Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 

Buch
Autor: Darnstädt, Thomas, Deiseroth, Dieter, Hollmann, Michael, Meinel, Florian, Pawelletz, Regina, Prantl, Heribert, Sommerlatte, Roland, Thomas, Raphael, Weicher, Thilo, Weinke, Annette
Herausgeber: Deiseroth, Dieter, Weinke, Annette
Seiten: 225
Einbandart: kartoniertes Buch
Genre: Geschichte, Gesellschaft, Politik, Recht, Sachbuch
ISBN: 978-3-8305-3922-3
Auflage: 1. Auflage, 2021
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Hersteller/Verlag Berliner Wissenschafts-Verlag
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Der Verlag

Seit über 50 Jahren ist der Berliner Wissenschafts-Verlag in der geisteswissenschaftlichen Fachwelt zu Hause und mittlerweile Teil einer familiengeführten Verlagsgruppe.

Jährlich ca. 150 Neuerscheinungen sowie 8 Zeitschriften spiegeln unsere Erfahrung im qualitätsbewussten Publizieren und die engen Kontakte zu führenden Institutionen des Wissenschaftsstandorts Berlin. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Herausgebergremien und Forschungsinstitutionen geben wir rund 65 Schriftenreihen heraus.

Insgesamt sind derzeit knapp 2.000 Titel lieferbar.

 

Das Programm

Programmatisch liegt der Verlagsschwerpunkt in den Sozial- und Geisteswissenschaften. Als Fachverlag mit über 50 Jahren Tradition pflegt der Berliner Wissenschafts-Verlag ein interdisziplinäres Programm aus den Bereichen RechtPolitik und WirtschaftGeschichte sowie öffentliche Verwaltung.

Regionale Schwerpunkte setzen wir im Ostrecht und der Osteuropaforschung, in der Nordeuropaforschung und in der Geschichte Berlins, Brandenburgs und Preußen. Im letztgenannten Bereich zählt der Berliner Wissenschafts-Verlag zu den führenden Fachverlagen Deutschlands.

Verlagsgeschichte

1962 in Berlin-Dahlem als "Berlin Verlag Arno Spitz" gegründet, kann der Berliner Wissenschafts-Verlag auf eine Geschichte zurückblicken, die von Anfang an eng mit der Stadt Berlin verbunden war. Der anlässlich des Mauerbaus 1961 nach Berlin zurückgekehrte Arno Spitz setzte sich mit der Verlagsgründung das Ziel, einen Beitrag zur Überwindung der gesellschaftlichen und politischen Konfrontation zwischen Ost und West zu leisten. Dementsprechend baute er in den folgenden Jahren sein Verlagsprogramm auf den Gebieten Völkerrecht, Staatslehre und Politikwissenschaft auf – mit den besonderen Schwerpunktbereichen Osteuropakunde und Berlin-Themen.

2002 erhielt der Verlag einen neuen Namen, den er bis heute trägt: Berliner Wissenschafts-Verlag. Die neue Verlagsleitung baute das Programm vor allem im Bereich Recht | Rechtsgeschichte deutlich aus und setzte mit Öffentlicher Verwaltung & Wirtschaft sowie Umwelt & Energie neue Schwerpunkte.

2011 übernahm der Berliner Wissenschafts-Verlag den Pro Universitate Verlag GmbH als Imprint Verlag.

Seit 2015 gehört der Berliner Wissenschafts-Verlag zum Franz Steiner Verlag in Stuttgart und damit zur Mediengruppe Deutscher Apotheker Verlag.

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